Eintrag auf Google löschen lassen

Anleitung:
Wie lösche ich Google-Einträge?

Damit das Internet vergisst

So löschen Sie bei Google unliebsame Links

Dumme Jugendsünden oder böse Ungerechtigkeiten können uns im Internet leider über viele Jahre verfolgen. Peinliche Filmchen auf YouTube, schlechte Bewertungen auf Kundenportalen oder ganz private Dinge, die wir für uns behalten wollen, sorgen bei vielen Usern für graue Haare. Zum Glück lässt sich das heute ändern. Der Europäische Gerichtshof entschied bereits 2014, dass Suchmaschinen die Links zu Seiten mit privaten und unpassenden Informationen löschen müssen.

Google ist nicht gleich Internet

Eines gleich vorab: Mit einer Streichung bei Google verschwindet eine Information nicht – sie gerät nur in Vergessenheit. Der Link zur betreffenden Seite wird zwar entfernt, aber die Seite ist über andere Quellen immer noch auffindbar. Deshalb ist es unter allen Umständen immer am besten, die unerwünschte Information ganz löschen zu lassen. Dafür wendet man sich an den Seitenbetreiber oder den Web-Master der Seite und erklärt sein Anliegen.

Oder noch einfacher: Man wendet sich an denjenigen, der für das Posting verantwortlich ist und bittet um Löschung. Falls Freunde oder Bekannte ein unangenehmes Party-Filmchen veröffentlicht haben sollten, ist das relativ einfach. Auch in den meisten Foren löschen die Foren-Moderatoren auf Wunsch negative oder beleidigende Kommentare problemlos. Anders ist es natürlich bei Online-Medien, Kundenportalen oder großen, internationalen Seiten. Aber auch hier lohnt es sich, erst einmal die verantwortlichen Web-Master zu kontaktieren. Selbst Google macht jeden, der sich um eine Link-Löschung bemüht, auf diese Möglichkeit aufmerksam.

Was kann ich Google-Einträge löschen oder löschen lassen?

Google muss eigentlich nur dann reagieren, wenn es um wirklich private und empfindliche Informationen geht. Beispielsweise um

  • eine Krankheit, die lange zurückliegt
  • über finanzielle Probleme, die lange zurückliegen
  • über gerichtliche Auseinandersetzungen und Anklagen, die zu einem Freispruch führten
  • Nacktfotos oder andere Fotos, die ohne Ihre Zustimmung im Netz sind
  • Kreditkarten- und Bankkontonummern
  • Fotos von der mit der Hand geschriebenen Unterschrift

Experten können jedoch oftmals auch andere Inhalte entfernen lassen.

An welche Bereiche muss ich beim Löschen denken?

Google ist inzwischen so vielschichtig, dass Sie bei der Google-Löschung an mehrere Faktoren denken müssen. Wichtig sind folgende Punkte:

  • Löschung von Links bei der Google-Suche
  • Löschung von peinlichen oder falschen Auto-Vervollständigungen bei der Google-Suche
  • Löschung von Links zu bereits gelöschten Seiten, die immer noch bei Google auftauchen
  • Löschung von Postings bei Google-Angeboten wie Blogger oder YouTube
  • Löschung bei Google-Diensten

Es ist relativ einfach, wenn die kompromittierenden Inhalte auf Seiten sind, die zur Google-Familie gehören. Google bietet die Löschung auf dieser Support-Seite an. Diese Seite ist die erste Anlaufstelle, wenn Falschinformationen auf von Blogger oder Blogspot betriebenen Blogs und auf YouTube gelöscht werden sollen. Sie ist auch hilfreich bei Picasa, Google Bilder, Google+ und Google Shopping.

Außerdem ist diese Support-Seite auch der Einstieg für alle, die einen Link bei der Google-Websuche löschen lassen wollen oder Peinlichkeiten bei der Google-Autovervollständigung gefunden haben. Es gab Fälle, bei denen bei der Suche nach beispielsweise einem Schauspieler oder Sportler die Google-Autovervollständigung sofort die Stichwörter „Alkohol“ oder „Prozess“ angeboten hat. Einige Betroffene sind inzwischen erfolgreich dagegen vorgegangen.

Die oben genannte Support-Seite führt den User bei allen Google-Problemen zu den jeweils passenden Formularen.

Links bei der Google-Suche löschen

Wenn es Ihnen nicht gelingt, schädigende oder peinliche Einträge im Internet direkt löschen zu lassen, müssen Sie bei Google über die oben genannte Support-Seite ein Formular ausfüllen und absenden. Das Formular kann auch im Namen von Dritten ausgefüllt werden – Verbraucher können also jederzeit Spezialisten damit beauftragen. Wichtig ist, dass Sie eine Kopie Ihres Passes oder Personalausweises gescannt vorliegen haben, da er dem Antrag als Datei beigefügt werden muss.

Sie können den Antrag auch ausfüllen und mit der Post und per Einschreiben senden. Dann müssen Sie eine Kopie Ihres Personalausweises beilegen. Außerdem müssen Sie eine sehr gut durchdachte schriftliche Begründung abgeben. Google macht ausführlich darauf aufmerksam, dass nur selten und in Ausnahmefällen Links gelöscht werden.

Häufig empfiehlt es sich deshalb, Dienste von professionellen Reputationsdiensten in Anspruch zu haben, die sich mit der genauen Vorgehensweise gut auskennen und Erfahrung damit haben.

Google.de ist nicht gleich Google.com

Google ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das eine lange Reihe länderspezifischer Portale aufgebaut hat. Wer Google in die Suchleiste eingibt, bekommt im deutschsprachigen Raum automatisch die deutsche Ausgabe von Google.com. Daneben gibt es noch Google.de. Obwohl es – oberflächlich gesehen – so wirkt, als seien die deutschsprachige Ausgabe von Google.com und Google.de absolut identisch, stimmt das leider nicht. Google.com greift auf wesentlich umfangreichere Datenbanken zurück.

Noch bis vor wenigen Jahren konnten bei einem Suchbegriff bei Google.com mehrere Millionen Hinweise auftauchen, während es bei Google.de nur 500.000 waren. Allerdings hat Google seit 2015 seine Dienste immer mehr aneinander angeglichen – deshalb ist der Unterschied heute kaum noch gravierend. Trotzdem sollte man als Verbraucher darauf achten, dass unliebsame Postings überall aus den Suchlisten verschwinden. Im schlimmsten Fall bleiben sie bei Google.de im Verborgenen, während Google.com sie weiterhin anzeigt.

Wenn gelöschte Inhalte bei Google auftauchen

Es ist eigentlich unglaublich – passiert aber in schöner Regelmäßigkeit. Inhalte wurden auf den Webseiten gelöscht, tauchen aber immer noch bei Google auf. Der Link führt dann zwar ins Leere, aber der Recherchierende kann sehen, dass es mal eine Seite zum Thema „XX ist vorbestraft“ gab. Diese veralteten Inhalte können Sie direkt über die Google-Hilfeseite löschen lassen. Dazu gehen Sie bei Google Tools auf folgende Seite und geben die betreffende URL ein.

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